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Nachgefragt

zusätzliche Entlastungsleistungen

Jeder Pflegegradempfänger ab Pflegegrad I, erhält monatlich 125,00 Euro für zusätzliche Entlastungsleistungen. Diese Leistungen beinhalten keine pflegerischen Leistungen, sondern sind vielmehr Leistungen, die in jeder privaten Häuslichkeit auftreten und bei deren Verrichtung Unterstützung oder Hilfe benötigt wird. Dieses zusätzliche Entlastungsgeld gilt in dieser Form nicht für Bewohner stationärer Einrichtungen.

Die 125,00 Euro werden automatisch bei Erhalt eines Pflegegrades dem Empfänger zugeordnet, aber nicht immer auf dem Bescheid der Pflegekasse gesondert ausgewiesen. Die Höhe beträgt immer 125,00 Euro, egal wie hoch der Pflegegrad ist. Dieses Geld wird nicht, auch nicht bei Pflegegeldempfängern, auf das Konto überwiesen oder ausgezahlt, sondern verbleibt bei der Pflegekasse, wie ein sogenanntes Ansparkonto.

Der Empfänger ist verpflichtet, sich ein Unternehmen zu suchen, wie z.B. das Serviceteam Ostseeland, das zugelassen ist beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGuS), diese Leistungen durchführen zu dürfen und auch mit dem Pflegekassen abzurechnen. Dies ist eine Grundvoraussetzung.

Die Abrechnung der Leistungen bei Ihnen erfolgt dann direkt, über Abtretungen, mit den Pflegekassen. Nicht verbrauchtes Budget, wird durch die Pflegekasse angespart und kann bis zum 30.06. des Folgejahres endgültig verwendet werden.

 

Anspruch auf zusätzliches Geld

Seit dem Jahr 2015, genau seit dem 01. Jan. 2015, hat jeder Pflegestufenempfänger Anspruch auf zusätzliches Geld. Wir erfahren immer wieder bei unseren Beratungsgesprächen oder Hausbesuchen, dass nicht alle hierzu ausreichend informiert sind. Aus diesem Grunde hier unser Beitrag aus der neuen Rubrik "...nachgefragt..."

Jeder, der eine Pflegestufe erhalten hat, bekommt 104,00 Euro oder 208,00 Euro pro Monat zusätzlich. Dieses Geld kann verwendet werden, um Hilfen in der privaten Häuslichkeit zu finanzieren. Die Pflegekassen überweisen dieses Geld nicht auf das private Konto! Vielmehr ist der Betreffende angehalten, sich ein autorisiertes und anerkanntes Unternehmen zu suchen, das diese Leistungen durchführt und auch direkt mit den Kassen abrechnen darf. Über eine, durch den Leistungsnehmer unterzeichnete, Abtretungserklärung erfolgt die Abrechnung direkt mit den Pflegekassen und erspart Mühe und zusätzliche Pflichten.

Achtung! Folgende Kassen unterliegen nicht diesem Automatismus: DAK, IKK und die Barmer. Auch diese Kassen müssen sich natürlich an das Gesetz halten, verlangen aber vor Beginn Kenntnis darüber und somit eine vorherige Zustimmung.

Das im Jahr 2015 nicht eingesetzte monatliche Geld verfällt erst in diesem Jahr am 30.06.2016
 – Verschenken Sie kein Geld – rufen Sie uns an!


 

Informationen zum Pflegestärkungsgesetz I

Weiter zu den Informationen des Pflegestärkungsgesetz I

 

Informationen zum Pflegestärkungsgesetz II

Weiter zu den Informationen des Pflegestärkungsgesetz II

 

 Für weitere Frage stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

 

Wiebke Wüstholz
Servicemanagerin

Serviceteam Ostseeland - Alltags- und Familienservice